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RohbauAls Rohbau bezeichnet man im Bauwesen ein Bauwerk, dessen äußere Kontur einschließlich der Dachkonstruktion fertig gestellt ist, das jedoch noch keinen Ausbau des Inneren erfahren hat. Bis auf wenige Ausnahmen ist die zweckbestimmte Nutzung eines Rohbaus als funktionstüchtiges Bauwerk demzufolge nicht möglich. Der Abschluss der Rohbauarbeiten wird nach Aufstellung des Dachstuhls in der Regel mit dem Richtfest im Beisein des Bauherrn und der am Bau Beteiligten gefeiert.
ROHBAU von A - ZAbbinden Verfestigung von
Mörtel oder Beton durch chemische Reaktion von Wasser und Bindemittel. Erste
Phase = Erstarren, zweite Phase = Erhärten. Abbindezeit Zeit vom Erstellen
bis zum endgültigen Erhärten von Mörtel oder Beton. Abdichtung -->Bauabdichtung. Abriebgruppe Klassifikation von
Steinzeug-Fliesen nach ihrer Abriebfestigkeit. Die Einteilung erfolgt in fünf
Gruppen, wobei Gruppe I die geringste und Gruppe V die höchste Abriebfestigkeit
aufweist. Absanden Auflösender Mörtel
oder Beton durch fehlerhafte Zusammensetzung z. B. von Bindemittel und Wasser;
oder durch Witterungseinflüsse wie Frost. Armierung Einlage oder Auflage
zur Verstärkung eines Baustoffes, z. B. Stahleinlage in Beton, auch Bewehrung
genannt. Ausgleichsmasse Mörtel- oder
Spachtelmasse zum Ausgleich von Fußbodenunebenheiten. Besonders praktisch sind
selbstverlaufende Ausgleichsmassen, die nach grober Verteilung selbständig zu
ebenen Flächen verlaufen. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Balkon-Dämmung Balkone wirken im
Winter wie -->Wärmebrücken,
sie leiten die Wärme aus dem Haus ab.Verhindern läßt sich das durch den Einbau
von Balkon-Dämmelementen, die den Balkon vom warmen Haus trennen. Balkon/TerrassendränageDiese Flächendränage
fängt durch Fliesenbeläge eindringendes Sickerwasser auf und leitet es ab.
Dadurch wird eine Überfeuchtung des Mörtelbettes verhindert. Bauabdichtung Abdichtung
wassergefährdeter Bauwerkszonen durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel,
Isolierungen, Dichtschlämmen, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder
Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämmeigenschaften
und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile. Beton Gemisch aus
-->Bindemittel, -->Zuschlagstoff und Wasser. Je nach Zusammensetzung,
Herstellungsweise, Verarbeitung oder Beanspruchung wird zwischen verschiedenen
Sorten unterschieden. Betonnest Hohlraum im Beton
infolge nicht ausreichenden Verdichtens beim Einbringen in die Verschalung.
Betonnester entstehen auch durch ungenügend gemischten Beton oder falsche Körnung
der -->Zuschlagstoffe. Bewegungsfuge Fuge zwischen zwei
Bauteilen, die Dehnungen, Setzungen und dgl. ermöglicht, so daß keine
schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können. Bewehrung -->Armierung. Bims Was
ist eigentlich Bims? Bims ist ein hochporöses vulkanisches Eruptionsgestein.
Der hohe Porenanteil von bis zu 85 % des Volumens und die daraus resultierenden
Millionen kleiner Luftpolster in jedem Stein sind die Grundlage für
außerordentlich gute bauphysikalische und wohnmedizinische Eigenschaften. Das
vulkanische Gestein ist außerordentlich hart und zugleich leicht. Bei der
Herstellung von Bimsbausteinen wird dem Rohstoff so viel Feinmörtel zugeführt,
daß die Körner von einer hauchdünnen Schicht umhüllt werden. Jedes Korn für
sich bildet somit einen eigenen kleinen Wärmespeicher im Stein. Die
wärmedämmenden und klimaregulierenden Eigenschaften des Rohstoffs werden
dadurch noch verbessert. Bindemittel Mittel zur Bindung
verschiedener Stoffe in einem Gemisch. Bindemittel sind z. B. Kalk oder Zement
in Mörtel und Beton, Leim, Kunstharz oder Öl in Anstrichen. Biodämmstoff Ökologischer Baustoff
aus nachwachsenden Rohstoffen wie Schafwolle, Holzfasern oder Baumwolle. Bitumen Natürlich vorkommende
oder durch Erdölaufbereitung gewonnene Masse, zähfließend bis fest, schmelzbar.
Wird im Straßenbau und zur Abdichtung von Bauteilen sowie für Dachplatten
verwendet. Blähton Hochwertiger
Spezialton wird gemahlen und anschließend bei ca. 1.200O C gebrannt und dabei
gleichzeitig gebläht. Das Ergebnis sind annähernd runde Körner mit
geschlossener Oberfläche, aber vielen eingeschlossenen Luftzellen im Inneren,
die für die gute Wärmedämmung sorgen. Wird zu Steinen weiterverarbeitet oder
als Schüttung in Fußböden eingesetzt. Blindfußboden Bretterlage, die als
Untergrund für Parkettboden dient. Brandschutztür Tür mit festgelegten
Konstruktionsmerkmalen nach DIN, die baubehördliche Zulassung ist auf dem
Typenschild vermerkt. Brandschutztüren sind vorgeschrieben z. B. für
Heizungskeller. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Dachstein Dachsteine sind in
der Form den -->Dachziegeln nachempfunden, jedoch aus Beton hergestellt.
Meist werden komplette Systeme angeboten, mit allen nötigen Formteilen und
Ergänzungen. Dachziegel sind aus gebranntem
Ton hergestellt. Dämmung Dämmung wird nach
Wärmedämmung und Schalldämmung unterschieden. Den
Universal-Dämmstoff für Wärme- und Schalldämmung gibt es nicht, denn während
leichte und poröse Dämmstoffe besonders gut wärmedämmend sind, weisen schwere
und dichte Dämmstoffe den besseren Schallschutz auf. Dieses Problem läßt sich
durch die Kombination unterschiedlicher Dämmstoffe lösen. Bei der Außendämmung
unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt
wird, und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und
Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben. Bei der
Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung
direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein
Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig.
VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbaurenovierung geeignet. Sie
werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet. VWS-Systeme bestehen
aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger
für Putz oder Flachverblender. Die Wärme- und
-->Trittschalldämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungsmaßnahme an
Bedeutung, z. B. bei den zunehmenden Ausbauten von Dachgeschossen. Gleiches gilt für die
Wärmedämmung des Dachgeschosses. Vergleichbar der Außendämmung, unterscheidet
man auch hier zwischen einer Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und einer
Sparrenvolldämmung, also ohne Hinterlüftung. Die Verlegung der Sparrenvolldämmung
sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Die Trennwand- und
Deckendämmung läßt sich dagegen auch vom geübten Heimwerker durchführen. Die Aufsparrendämmung
bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit,
Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen, durch sichtbare Sparren
und eine Schalung aus Nut- und Feder-Brettern. Die Rohrisolierung
wird oft noch viel zu wenig beachtet. Dabei führt die Isolierung von
Heißwasserrohren - vor allem im Kellerbereich - zu bedeutender
Energieeinsparung und läßt sich mit geringem Aufwand durchführen. Dampfsperre Die Dampfsperre
verhindert das Eindringen von Wasserdampf in Materialien, die gegen
Feuchtigkeit anfällig sind (Verrottung) oder deren Funktion bei Durchfeuchtung
herabgesetzt ist. Die Dampfsperre wird bei der Innendämmung von Außenwänden
oder Dächern auf der dem Raum zugewandten Seite angebracht. Nur so kann sie das
Eindringen des im warmen Hausinneren entstehenden Wasserdampfes in die Dämmung unterbinden.
Dichtmörtel -->Bauabdichtung. Dichtschlämme -->Bauabdichtung. Dichtungsmasse Im Gegensatz zu
Fugenmassen dauerhaft plastische oder elastische Massen auf Acryl- oder
Silikonbasis. Wird verarbeitungsfertig in Kartuschen geliefert und direkt in
die Fugen gespritzt. Dickbettverfahren Verfahren, bei dem
Fliesen, Steinplatten etc. in einer Mörtelschicht verlegt werden. Dadurch
können Unebenheiten des Untergrundes ausgeglichen werden. Diese Methode
erfordert jedoch viel Übung und kann meist nur vom Fachmann ausgeführt werden.
Das Dünnbettverfahren dagegen, bei dem geklebt wird, ist einfacher zu
handhaben, erfordert jedoch einen relativ ebenen Untergrund, z. B. geputzte
Wände oder Estrich auf dem Boden und spezielle Klebemörtel oder Kunststoffkleber.
Diffusion Durchgang von
Wasserdampf oder Gasen durch Stoffe. DIN Bis 1975 Abkürzung
für "Deutsche Industrienorm", seither Abkürzung für "Deutsches
Institut für Normung e. V." DIN-Normen regeln u. a. die Beschaffenheit von
Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen. Die vom DIN aufgestellten
Normen werden in numerierten Normblättern veröffentlicht. Sie sind nicht
Gesetzen gleichgestellt, werden in der Rechtsprechung aber oft als
Entscheidungshilfen hinzugezogen. Dränage (Drainage) Mit diesem Begriff
werden alle Maßnahmen zusammengefaßt, die Oberflächenwasser oder Stauwasser (z.
B. entstanden durch Hangwasser) vom Bau ableiten. Um eine gut
funktionierende Ableitung des Oberflächenwassers von gepflasterten Flächen zu
gewährleisten, müssen entsprechende Entwässerungsrinnen eingebaut werden. An der Kellerwand
leiten Dränmatten oder Dränplatten das Wasser ab. Um das Wasser von Feststoffen
zu befreien, sind Dränmatten in der Regel mit einer Filterschicht versehen. Die
Filterung kann auch durch ein zusätzliches Filtervlies übernommen werden. Das abgeleitete
Wasser wird in Dränrohren gesammelt und abgeführt. Dränrohre mit einem
Filtermantel (Kunststoff- oder Kokos-Faser) werden als Vollfilterrohre
bezeichnet. Unter Fliesenbelägen
von Balkonen und Terrassen sorgt eine Flächendränage (Dränmatte) für die
Ableitung von eindringendem Sickerwasser. Drempel Außenwand oder besser
Höhe (Kniestock) eines Dachraumes zwischen der Decke des obersten Geschosses
und dem untersten Punkt der Dachkonstruktion des geneigten Daches. Drückendes Wasser Hochstehendes Wasser
(z. B. Hangwasser), das Druck auf ein Bauwerk ausübt (-->Dränage,
-->Nichtdrückendes Wasser). Dünnbettverfahren Verfahren, bei dem
Fliesen, Naturstein und ähnliche Materialien nicht mehr im Mörtelbett, sondern
mit speziell dafür vorgesehenen Klebern verlegt werden. Auch für den Laien
einfache, gut zu handhabende und preiswerte Methode. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Einfriedung Grundstücksbegrenzung
mit Zäunen, Mauern oder Hecken. Engobe Eingebrannter
Überzug, z. B. auf Dachziegeln aus eingefärbter Tonschlämme, die vor dem Brand
durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht wird. Estrich Estrich ist der
Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Er wird entweder naß (Zement-,
Asphalt-, Kunstharzestrich) oder als Trockenestrich (Estrichplatten in
Tafelform) auf die Rohdecke aufgebracht und ergibt eine glatte Oberfläche, auf
die dann PVC, Teppichboden, Parkett, keramische Platten, Naturstein etc.
aufgebracht werden. Schwimmender Estrich wird auf einer Unterlage aus
Dämmplatten verlegt, die auch an den Wänden bis zur Estrichoberkante angebracht
werden. So gibt es dann nirgendwo eine Verbindung von Estrich und Baukörper,
der Estrich schwimmt vielmehr auf dem Dämmaterial. Das ergibt die beste
-->Trittschalldämmung. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Falz Einfacher oder
mehrfacher Ausschnitt an den Kanten eines Werkstückes als Anschlag oder
Überlappung. Fase Abgeschrägte Kante an
einem Werkstück, wodurch scharfe Kanten oder ein Absplittern bzw. -bröckeln
vermieden werden. Faserzement Material zur
Herstellung von zementgebundenen, mit Fasern armierten Platten in
unterschiedlichen Farben, Formen und Größen. Wird zur Dacheindeckung und für
Fassaden verwendet. Fertigbaustoff Mörtel, Putze, Betons
etc., die im trockenen Zustand bereits optimal aus den einzelnen Bestandteilen
zusammengemischt sind. Mischfehler werden vermieden, da nur noch Wasser
zuzusetzen ist. Fertigparkett Parkett, das in
handlichen, vorgefertigten und bereits endversiegelten Elementen geliefert wird
und deshalb auch vom Selbermacher einfach zu verarbeiten ist. Feuerwiderstandsklasse Klassifizierung der
Feuerwiderstandsdauer eines Bauteiles (z. B. Tür). Die Einteilung erfolgt in
fünf Feuerwiderstandsklassen (nach DIN 4102) F 30, F 60, F 90, F 120, F 180.
Die Zahl gibt jeweils die Mindestwiderstandsdauer in Minuten an, so bedeutet z.
B. F 30, daß das Bauteil einem Feuer mindestens 30 Minuten widersteht. Flachkanal-System Besonders flache und
daher platzsparende Kunststoffrohre zur Be- und Entlüftung. Einfache Verlegung
durch passende Formteile und Übergangsstücke. FH-Tür Kurzbegriff für
feuerhemmende Tür. FH-Türen müssen über nach DIN festgelegte Konstruktionsmerkmale
verfügen. Förderungsmittel Der Hausbau kann
ebenso wie Maßnahmen zur Modernisierung oder Energieeinsparung mit öffentlichen
Mitteln gefördert werden. Förderungsformen sind z. B. Steuervergünstigungen,
Darlehen oder Beihilfen. Geregelt wird die Förderung nicht nur durch
Bundesgesetze, sondern auch durch zusätzliche Gesetze, Verordnungen und
Förderprogramme der einzelnen Bundesländer. Fries Die Unterteilung
eines Tür- oder Fensterrahmens zur Gestaltung oder Aussteifung, z. B. mit
senkrechtem, Mittel-, waagerechtem oder Querfries. Furnier Dünnes Blattholz, das
durch Schälen, Schneiden oder Sägen vom Baumstamm abgetrennt wird. Fußleiste Holz- oder
Kunststoffleiste zum Abdecken der Fuge zwischen Wand und Bodenbelag. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Gehrungswinkel Der Winkel, in dem
Holz schräg angeschnitten wird, um es beispielsweise zu Eckverbindungen
zusammenzusetzen. Gipsestrich -->Estrich mit
Gips als Bindemittel. Gipsfaserplatte Gipsplatte mit
eingebetteten Cellulosefasern zur Stabilisierung. Verwendung als Wand- und
Deckenbekleidung. Gipskartonplatte Beidseitig mit Karton
beschichtete Gipsplatte für den Innenausbau. Gipskartonplatten werden
vornehmlich für Wand- und Deckenbekleidungen verwendet. Glasstein Seine Attraktivität
verdankt der Glasstein neben der Lichtdurchlässigkeit vor allem seiner
Formenvielfalt. Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, architektonische
Akzente zu setzen. Glassteine werden zunehmend im Innenbereich eingesetzt, z.
B. als raumteilende Zwischenwände. Grat Geneigte Schnittlinie
zweier zusammentreffender Dachflächen. Gully Ablauf für Dach-,
Hof- oder Straßenflächen. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Handlauf An Wänden oder
Brüstungen befestigter oder den Abschluß eines Treppengeländers bildender Halt,
bzw. Führungshilfe zum Umgreifen. Hausanschluß Anschluß sämtlicher
Installationen wie Gas, Wasser, Elektro, Telefon oder Kabel an das öffentliche
Netz. Hinterlüftung Belüfteter Hohlraum zwischen
einer Verkleidung und einer wärmegedämmten Wandkonstruktion zur Vermeidung von
Schwitzwasser. Hohlkehle Konkaves Profil in
Holz, Stein oder Beton. HT-Rohre Grau eingefärbte
Kunststoff-Abwasserrohre für die Abwasserentsorgung innerhalb des Hauses. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Imprägnierung Behandlung z. B. mit
Holzschutzmittel. Isolieranstrich Sperranstrich, um
schädlichem Einwirken von z. B. Schimmel, Wasser, Rauch oder Ausblähungen auf
einen Untergrund entgegenzuwirken. Isolierung Sicherung gegen das
Abfließen von Energie aus elektrischen Leitern, auch Bezeichnung für
-->Dämmung. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Jalousie Fensterschutz,
Rolladen. Für innen oder außen erhältlich. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Kalksandstein Kalk und Sand werden
in Form gepreßt und unter Dampfdruck gehärtet. Kalksandstein gibt es in
unterschiedlichen Formaten und Rohdichten bzw. Druckfestigkeiten, für Fassaden
auch als frostfeste Vormauersteine oder Verblender. Verwendung für tragende
Wände. Guter Schallschutz, hohe statische Belastbarkeit. Kältebrücke -->Wärmebrücke Kantholz Laut DIN Bauholz mit
rechteckigem oder quadratischem Querschnitt von 6/10 bis 18/18 cm. Kerndämmung Wärmedämmung einer
zweischaligen Wandkonstruktion mit Lage der Dämmung zwischen den Wandschalen,
mit oder ohne Luftschicht zwischen Außenschale und Dämmstoff. Aus
bauphysikalischen Gründen dürfen bei der Kerndämmung ohne Hinterlüftung nur
Dämmstoffe verwendet werden, die praktisch kein Wasser aufnehmen und einen
hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweisen. KG-Rohre Orangebraun
eingefärbte Kunststoff-Abwasserrohre für die Abwasserbeseitigung außerhalb des Hauses,
im Erdbereich. Körnung Angabe des kleinsten
und des größten Korndurchmessers (in mm) einer Sand- oder Kiesmischung bzw. von
zerkleinerten Stoffen. KondenswasserDie sich beim Abkühlen an kalten Bauteilen oder in kalten Baustoffen zu Wasser verflüssigende (kondensierende) Luftfeuchtigkeit. Das Entstehen von Kondenswasser wird durch die Verwendung von z. B. Baustoffen mit hohem Wärmedurchlaßwiderstand, Isolierglas, Anordnen von Wärmedämmschichten usw. verhindert. Da sich die Wärmedämmfähigkeit vieler Dämmstoffe bei Einwirkung von Feuchtigkeit reduziert bzw. verlorengeht, müssen dampfundurchlässige Baustoffe oder -->Dampfsperren die Dämmstoffe vor Kondensation der Luftfeuchtigkeit innerhalb der Dämmschicht schützen. Konterlattung Zweite Lattung, die
im rechten Winkel zur Grundlattung verläuft. -->Lattung. Kunststeinplatte Platte für Wege und
Terrassen, die unter Verwendung von gebrochenem Naturstein mit Bindemitteln in
gleichmäßigen, ebenen und deshalb leicht zu verarbeitenden Formen hergestellt
wird. k-Wert (Wärmedurchgangszahl) Maßeinheit für den
Energieverlust durch ein Bauteil bzw. einen Baustoff. Gibt die Energiemenge an,
die unter genau festgelegten Bedingungen verlorengeht, ermöglicht so den
energietechnischen Vergleich verschiedener Stoffe. Kleiner Wert = gute Dämmung.
Definition: die Wärmemenge, die innerhalb einer Stunde durch 1 m2 einer 1 m
dicken Materialschicht bei einem Temperaturunterschied beider Oberflächen von
1° C von der warmen zur kalten Seite abfließt. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Lasur Nichtdeckender
Anstrich, offenporig, der dem Holz die Atmungsfähigkeit erhält und damit eine
Feuchtigkeitsregulierung sicherstellt. Lattung Parallele,
gleichmäßige Anordnung von Holzlatten als Unterkonstruktion oder zur
Befestigung von Dachziegeln, Verkleidungen, Profilbrettern, Fassadenplatten und
dergleichen. Leerrohr Flexibles oder
starres Kunststoff- oder auch Metallrohr für die Unterputzverlegung. Dient zur
nachträglichen Aufnahme von Kabeln für Elektrik, Telefon, Kabel-TV usw. Leibung (Laibung) Innere, seitliche
Wandflächen einer Tür-/Fensteröffnung oder Nische. Leichtmauermörtel (Wärmedämm-Mörtel)Mörtel
aus Ton oder mineralischen Leichtzusätzen und Bindemitteln, der das
Wärmedämmverhalten der Fugen dem eigentlichen Wandbaustoff annähert, um die
Fugen als -->Kältebrücken weitestgehend auszuschließen. Lichtes Maß (Lichtmaß) Abmessung zwischen
zwei Begrenzungen: eines Raumes oder einer Öffnung in Wand oder Decke. Lochziegel Baustoff aus Ton mit
spezieller Lochung. Gute Wärmedämmwerte, da die Wärme hauptsächlich im Material
um die Löcher herum abfließt. Dadurch verlängert sich der Wärmeweg. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Magerbeton Beton mit geringem
Zementgehalt, für druckfeste Auffüllungen. Mauerverbinder Verbindungselement
bei der Anwendung der Stumpfstoßtechnik im Mauerwerksbau. Außen- und Innenwände
können dabei ohne Verzahnung hochgezogen werden. Mauerziegel Aus Ton gebrannter
Mauerstein mit unterschiedlicher Druckfestigkeit, am härtesten als Klinker. Für
Hintermauerwerk meist als -->Lochziegel. Mehrzweckleiter Universell
einsetzbare Leiter, meist dreiteilig, die als Steh-, Treppenleiter und evtl.
auch als Arbeitsbühne genutzt werden kann. Mineralfaser Grundstoff für viel
verwendete Dämmaterialien in unterschiedlichen Formen, Festigkeiten und
Wärmeleitfähigkeitsgruppen. Die Dämmwirkung beruht - ähnlich wie bei einem
Pullover - darauf, daß mit den Fasern unendlich viele, winzige Luftpölsterchen eingeschlossen
werden. Verwendung für die Dämmung von Außenmauerwerk, Geschoßdecken,
Trennwänden, Steildächern. Mischsystem Entwässerungssystem,
in dem Schmutz- und Regenwasser in gemeinsamer Leitung bzw. gemeinsamen Kanal
abgeführt werden. Mörtel Gemisch aus Sand und
Bindemitteln, z. B. Kalk, Zement, Gips etc. Mörtel wird zum Verbinden der
Mauersteine und Ansetzen von Fliesen verwendet, ist wichtiger Bestandteil bei
Putzen und -->Estrich. Heute oft als Fertigmörtel, bei dem die Bestandteile
in Pulverform schon gemischt sind, so daß nur noch Wasser zugesetzt werden muß.
Mörtelgruppe Bezeichnet das
Mischungsverhältnis von Bindemittel und Zuschlagstoff bei Mörtel.
Unterscheidung nach Mörtelgruppen I, II und III. Die Zulässigkeit der einzelnen
Mörtelgruppen für bestimmte Bauteile und Belastungen ist nach DIN festgelegt. MZ-Tür (Mehrzweck-Tür.)
Einbaufertiges Türelement rechts/links verwendbar. Doppelwandiges Türblatt mit
innerer Stahlverstärkung und wärmedämmender Isolierung. Material: verzinkt und
grundiert, auch mit Fertiglackierung. Einsatz sowohl im Innenbereich wie auch
als Außentür. Dort meist für Keller, Garagen, Nebengebäude. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Nest --> Betonnest. Nichtdrückendes Wasser Wasser, das durch
aufsteigende bzw. seitliche Feuchtigkeit oder Sickerung auf die erdverbundenen
Bauteile, z. B. Kelleraußenwände, einwirkt. -->Drückendes Wasser Norm -->DIN. Nut-und-Feder-System Zum fugenlosen
Zusammensetzen von Bauteilen oder Werkstücken (z. B. Holz, Deckenplatten). Die
Feder - eine schmale Leiste - wird in die Nut - eine rechteckige, rillenförmige
Vertiefung - eingeschoben. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Ortbeton Direkt auf der
Baustelle gemischter, eingebrachter und erhärtender Beton. Ortgang Rand an der
Giebelseite eines geneigten Daches. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Paneel Material zur
Vertäfelung von Decken und Wänden im Innenbereich. Meistens Spanplatten als
Trägermaterial, Oberflächen aus Echtholz-Furnieren oder Kunststoff. PE Polyethylen
(Polyäthylen), thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Abwasser-,
Kaltwasser-, Elektroinstallationsrohre, Folien. Pergola Stützen und Balken
mit aufgelegten Kanthölzern, Lamellen o. ä.. Die Pergola wird als offene,
raumbildende Begrenzung in Gärten eingesetzt. In Verbindung mit Rankgittern
auch als Sichtschutz für die Terrasse oder in Torform als Eingangspergola. Polyethylen -->PE. Polystyrol (PS) Hartschaum Dämmstoff,
bei dem durch Aufschäumen von Polystyrol winzige Hohlräume geschaffen werden,
die die Luft einschließen, worauf die Dämmwirkung beruht. Verwendung zur
Wärmedämmung, als -->Trittschalldämmung sowie als sichtbare Bekleidung. Polyurethan -->PUR. Porenbeton Feingemahlener Sand,
Kalk, Zement, Wasser und Aluminiumpulver werden sorgfältig gemischt und in
Formen zum Auftreiben gebracht, wobei sich die für das gute Dämmverhalten
wichtigen Poren bilden. Die fertig zugeschnittenen Platten werden anschließend
dampfgehärtet. Das Ergebnis ist ein unverrottbarer, leichter, aber tragfähiger
Baustoff, der sich leicht bearbeiten läßt. Porphyr Naturstein
vulkanischen Ursprungs, als Polygonalplatte (unbearbeitet, daher unregelmäßig)
und bearbeitete Platte, Pflaster- und Mauerstein verwendbar. In grauen,
violetten und rötlichen Tönen, in verschiedenen Stärken. Profilholz Holz in Brettform,
das mit Nut und Feder versehen ist und ein charakteristisches Profil aufweist.
Sehr einfach und sicher zu verarbeiten. Wird aus vielen unterschiedlichen
Holzsorten und in diversen Profilformen hergestellt. PS -->Polystyrol. Pumpbeton Geschmeidiger Beton,
der mit einer Pumpe durch Schläuche auf der Baustelle eingebracht wird. PUR Polyurethan,
duroplastischer Kunststoff, harter oder weicher Hartschaum. Putz Beschichtung, die
Außen- und Innenwände schützt. Kunststoffputz ist sehr variabel, was die
Strukturen und Farbtöne angeht. Er ist meist schon verarbeitungsfertig,
wetterbeständig, scheuerfest, strapazierfähig und wasserdampfdurchlässig.
Mineralputz ist sehr widerstandsfähig gegen Witterungsbelastungen. Mineralische
Zuschlagstoffe (z. B. Sand, Quarz, Marmor oder Sandstein) bestimmen Härte,
Struktur und Festigkeit. Spezielle Zusätze sorgen für leichte Verarbeitung und
gute Haftung. Gipsputz wirkt raumklimatisierend, da er höhere Luftfeuchtigkeit
aufnimmt, speichert und bei trockener Raumluft wieder abgibt. Putzträger Baustoffe für die
bessere Putzhaftung, z. B. Drahtgeflechte, Rohrgewebe, Streckmetall. PVC Polyvinylchlorid,
thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Dichtungen, Bodenbeläge,
Rohre, Fensterprofile und dergleichen. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ QQuerfries -->Fries ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Rasenstein Gitterförmiger,
flacher Betonstein. Dient zur Befestigung begeh- und befahrbarer Grünflächen,
der Rasen kann jedoch durch die Gittermaschen hindurchwachsen. Raumspartreppe Treppe, bei der die
Stufentiefe jeweils im Wechsel vermindert ist, so daß eine größere Steigung auf
kürzester Strecke erreicht wird. Wird bei nachträglichem Dachbodenausbau in die
bestehende Lukenöffnung eingesetzt. Regenfallrohr Senkrechtes Blech-
oder Kunststoffrohr zum Ableiten des Regenwassers von Dächern, Balkonen,
Carports etc. Riemchen (Flachverblender) Ca. 4-5 mm dicke,
längliche Klinker-, Keramik-, Naturstein- oder Ziegelplatten. Werden ähnlich
wie Fliesen auf den Untergrund geklebt. Guter, langlebiger Witterungsschutz für
Fassaden, rustikales Gestaltungsmittel für Innenwände. Rohrisolierung -->Dämmung Rolladenkasten Aus örtlich
hergestelltem Beton oder als Fertigteil im Material der Außenwand. Jeweils mit
Wärmedämmung, um -->Wärmebrücken
zu vermeiden. Rollschicht Mauersteinschicht,
deren Steine auf ihrer längeren Schmalseite verlegt sind. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Schalldämmung -->Dämmung. Schalung Form aus Brettern
oder Formteilen, in die die Betonmasse eingefüllt wird. Wird nach dem Erhärten
des Betons wieder entfernt, bleibt u. U. aber auch sitzen (verlorene Schalung).
Scherentreppe Bodentreppe aus
Metall, deren Holme scherenartig gelagert sind und die zusammengeschoben extrem
wenig Platz benötigt. Schichtstoffplatte Extrem
strapazierfähige Formplatte, bei der eine sehr widerstandsfähige
Kunststoffdeck-schicht unlösbar mit einer hoch verdichteten Spanplatte verpreßt
ist. Verwendung als Arbeitsplatte in Küchen oder als Fensterbank. Schornsteinaufsatz Schützt den Schornstein
vor ungünstigen Wettereinflüssen, sorgt für intensiven, konstanten Auftrieb im
Schornstein. Aus Beton oder Metall. Schornsteinkopf Der Teil des
Schornsteins, der von außen sichtbar auf dem Dach sitzt und gemeinhin als
"Schornstein" bezeichnet wird. Aus besonders widerstandsfähigem,
frostbeständigem Material, z. B. Vormauerziegeln, Klinkern oder
Kalksand-Vollsteinen. Zum Schornstein gehören aber außer dem Kopf auch
innenliegende Lüftungs- und Abgasrohre. Schweißbahn Dachbahn mit
besonders dicker Bitumenschicht und Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder
Polyestervlies. Wird während des Verlegens durch Hitzeeinwirkung verschweißt. Schwimmender Estrich -->Estrich Schwingtor Garagentor mit
Stahlrahmen und unterschiedlichen Füllungen, das durch eine besondere
Hebelarmkonstruktion nach außen schwingt und dann unter die Garagendecke
geschoben wird. Sektionaltor Garagentor, das aus
schmalen Einzelelementen besteht, die durch Gelenke miteinander verbunden sind.
Läuft in Führungsschienen senkrecht nach oben und dann unter der Decke entlang.
Da kein Schwenkraum benötigt wird, Einbau auch bei beengten Platzverhältnissen
möglich. Für Garagen mit Rund- und Segmentbögen oder für kurze Garagen gibt es
auch Seiten-Sektionaltore, die seitlich an der Garagenwand entlanglaufen. Sicherheitstür Tür aus Stahl, mit
holzverkleidetem Stahlkern oder mit Spezialverglasung. Einbruch- und, je nach
Ausführung, beschußhemmend. Sicherheitsbeschläge verhindern das Aufbrechen der
Tür, zusätzlich gibt es noch Riegelschlösser, Türketten oder Kastenschlösser. Skelettbauweise Bauweise, bei der die
Tragkonstruktion aus Holz-, Stahl- oder Betonstützen und -balken besteht und
die Wände durch nichttragende Ausfachungen gebildet werden. Spachtelmasse Masse, mit der
Unebenheiten an Balken oder Wänden ausgeglichen werden, um einen glatten
Untergrund für die nachfolgende Oberflächenbehandlung (Anstriche, Fliesen,
Tapeten etc.) zu schaffen. Sparren Von der Traufe zum
First verlaufende Balken oder Träger des Dachstuhls. Die Sparren tragen die
Dachhaut (Tondachziegel, Betondachsteine, Schiefer, Wellplatten, Dachplatten
und dergleichen). Steildachdämmung -->Dämmung Steingut Feinkeramisches
Erzeugnis mit porösen Scherben, wird unter anderem für Fliesen verwendet.
Grundsätzlich glasiert. Steinzeug Besonders harte
keramische Produkte. Als Fliesen glasiert oder unglasiert verwendbar, meist
auch im Außenbereich, da frostfest. Sehr strapazierfähig. Steinzeugrohr Für Abwasserleitungen
und -kanäle, aus glasiertem Steinzeugton, Form-, chemikalien- und
abriebbeständig. Stoßfuge Senkrechte
Mauerwerksfuge. Sturz Tragende, obere
Fenster- oder Türbegrenzung in geschwungener oder gerader Form. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Taupunkt Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit
aufnehmen als kalte. Wenn nun unterschiedliche Temperaturen auftreten, zum
Beispiel die Innen- und Außentemperatur im Winter, und wenn dann die
Feuchtigkeit von der wärmeren in die kältere Zone entweicht, wird dort der
Sättigungspunkt erreicht und die Feuchtigkeit schlägt sich als Tau nieder. Da
Dämmaterial in feuchtem Zustand einen großen Teil seiner Wirkung einbüßt, muß
es durch eine -->Dampfsperre geschützt werden. Tondachziegel -->Dachziegel. Transportbeton In Betonwerken oder
auf der Fahrt gemischter Beton, der durch mit Drehtrommeln bestückte
Spezialfahrzeuge an der Baustelle fertig angeliefert wird. Traufe Unteres, waagerechtes
Ende einer geneigten Dachfläche. Trennwand- und Deckendämmung -->Dämmung. Trittschalldämmung Maßnahmen, die eine
Schallübertragung, insbesondere den Körperschall, der sich durch die Bauteile
fortsetzt, möglichst unterbinden soll. Das erreicht man dadurch, daß die
eigentliche, begangene Fläche nicht direkt mit dem Baukörper verbunden, sondern
durch speziell dafür vorgesehenes Dämmaterial vom tragenden Untergrund
(Betondecke, Balkenlage) getrennt wird. Trockenunterboden Estrichform, bei der
im Gegensatz zum Zement-, Asphalt- oder Fließestrich mit trockenen Elementen,
also Platten aus unterschiedlichen Materialien, gearbeitet wird. Aufbau aus
Einzelkomponenten (-->Trittschalldämmung plus lose aufgelegte Platten) oder
als -->Verbundplatten, bei denen Dämmung und Nutzschicht fest miteinander
verbunden sind. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Umkehrdach (UK-Dach) Flachdachaufbau, bei
dem die Wärmedämmschicht über der Abdichtung verlegt wird. Somit Schutz der
Abdichtung vor schädlicher Sonneneinstrahlung. Das Dämmaterial muß
wasserunempfindlich sein und zur Beschwerung mit einer Schicht Kies oder
Platten abgedeckt werden. Umleimer Kantenschutz an
Spanplatten o. ä. aus einer umleimten Holzleiste. Unterboden Bodenschicht unter
dem Fußbodenbelag. Unterspannbahn Mit einer netzartig
verstärkten Einlage versehene Folie für die Verlegung unter der Dachdeckung;
zum Schutz vor dem Eindringen von Flugschnee. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Verblender Mauersteine oder
Keramikplatten, die zur Verblendung von Außenwänden genutzt werden. Verdichten Verkleinern der
Hohlräume oder Verdrängen der Luft durch manuelles oder maschinelles Rütteln,
Stampfen oder Rühren. Z. B. müssen für eine Pflasterung vorbereitete Kies- und
Sandschichten verdichtet werden. Versottung Niederschlag von
aggressiver Schwefelsäure an der Schornsteininnenwand. Entsteht durch die
Verbindung von Feuchtigkeit, z. B. bei ungenügender Wärmedämmung, und dem in
Abgasen enthaltenen Schwefeldioxyd. Verbundplatte Mehrschichtplatte,
die aus einer Gipskarton- oder Gipsfaserplatte und einer zusätzlich
aufkaschierten Schall- und Wärmedämmschicht besteht. Vollfilterrohr -->Dränage Vollwärmeschutz-Systeme -->Dämmung Vorgehängte, hinterlüftete Fassade Sie besteht aus einer
Unterkonstruktion (meist Holz) und der Fassadenbekleidung (z. B. Holz,
Holzwerkstoff, Fassaden-Zementplatten, Schiefer etc.). Zwischen Untergrund und
Bekleidung entsteht ein Lüftungsraum, der für das Abtransportieren von
eingedrungener Feuchtigkeit sorgt. Vormauerwerk Die äußere Mauer bei
der heute weit verbreiteten zweischaligen Außenwand von Gebäuden
(Vormauer/Luftschicht und/oder Dämmstoff/Hintermauer). Vorsatzschale Auf einer
Unterkonstruktion vor der Wand montierte Gipskarton- oder Gipsfaserplatten. VWS(Vollwärmeschutz)-System -->Dämmung. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Bauteil mit höherer
Wärmeleitfähigkeit als die umgebenden Baustoffe, z. B. Stahlteil,
durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über diese Bauteile fließt die
Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch
mögliche -->Kondenswasserbildung
auch gefährlich für die Bausubstanz. Vermeidung von Wärmebrücken durch
sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten
Stellen. Wärmebedarfsausweis Die 3.
Wärmeschutzverordnung (WSVO) vom 1. Januar 1995 fordert den
Wärmebedarfsausweis. Er gehört mit zum Bauantrag. Der umfangreiche Ausweis muß
den Jahres-Heizwärmebedarf des betreffenden Hauses "ausweisen" (daher
der Name). Dieser Bedarf darf den in der WSVO vorgegebenen maximalen zulässigen
Heizwärmebedarf nicht überschreiten. Um diesen Wert
einzuhalten, müssen die verschiedenen Baustoffe und die Stärke und Ausführung
der Dämmung berechnet werden. Das kann auf zwei Arten geschehen: Nach dem
Bauteilverfahren müssen für einzelne Bauteile (Außenwände, Dach usw.) bestimmte
Dämmwerte erreicht werden. Dieses Verfahren darf nur angewendet werden bei
Gebäuden bis zu 2 Geschossen mit maximal 3 Wohneinheiten. Nach dem
Energiebilanzverfahren sind keine bestimmten Werte für einzelne Bauteile
vorgeschrieben. Deshalb kann zum Beispiel eine Außenwand mit guten
Dämmeigenschaften eine reduzierte Dachdämmung ermöglichen. Die Berechnung ist
etwas komplizierter, dafür sind die Möglichkeiten zur Gestaltung des Hauses und
zur Wahl der Baustoffe freier. Unter Umständen wird das Haus dadurch
preiswerter. Der spezielle Vorteil
dieser Methode liegt außerdem darin, daß Energiegewinne - z. B. durch
Sonneneinstrahlung - individuell angerechnet werden. Wärmedämmung -->Dämmung. Wärmeleitfähigkeitsgruppe Gibt den Höchstwert
der Wärmeleitfähigkeit für Dämmstoffe an. Je kleiner der Wert, desto besser die
Dämmwirkung. Je nach Gruppe ergeben sich so unterschiedlich gute Werte bei
gleicher Schichtdicke bzw. der Dämmstoff kann bei gleicher Wirkung
unterschiedlich dick gewählt werden. Wärmeleitzahl -->k-Wert. Waschbeton An der Oberfläche des
Betons werden vor dem Erhärten Zement und feinere Zuschlagstoffe mit einer
Bürste und Wasser ausgewaschen, dadurch ergibt sich eine
Kiesel-Oberflächenstruktur. Wendelung Bogenförmiger
Treppenverlauf. WSVO Wärmeschutzverordnung,
-->Wärmebedarfsausweis. ¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥¥ Zarge Ins Mauerwerk
eingesetzter Holz-, Stahl- oder Kunststoffrahmen für Türen oder Fenster. Zementestrich Estrich mit hoher
Druckfestigkeit. ZK-Tür Tür, deren Blatt aus
verzinktem Stahl besteht, das zusätzlich lackiert oder mit Kunststoff
beschichtet sein kann. Zusatzstoff Hydraulischer Zusatz
für Beton, z. B. Traß, Betonit oder Farben, um die Eigenschaften, das Aussehen
oder das Verhalten zu verändern. Zuschlagstoff Inhaltsstoff von z.
B. Beton oder Mörtel, aus natürlichen oder künstlichen Gesteinskörnungen.
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