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Quarz
Quarz ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung
SiO2 und trigonaler Symmetrie. Er ist die auf der Erdoberfläche stabile Form
des Siliciumdioxids und nach den Feldspaten das zweithäufigste Mineral der
Erdkruste.
Quarz gehört mit einer Mohshärte von 7 zu den harten
Mineralen und dient als Bezugsgröße auf der bis 10 reichenden Skala nach
Friedrich Mohs. Er bildet oft gut entwickelte Kristalle von großer Formen- und
Farbenvielfalt, deren Kristallflächen Glasglanz aufweisen. Quarz besitzt keine
Spaltbarkeit, bricht muschelig wie Glas und zeigt auf den Bruchflächen einen
fettigen Glanz.
Darüber hinaus werden Quarz und seine farbigen Varietäten
seit alters her als Schmuckstein geschätzt
Gelegentlich wird Quarz mit dem Calcit verwechselt, kann
jedoch durch seine größere Härte, die niedrigere Doppelbrechung und die
Reaktion des Calcits mit verdünnter Salzsäure leicht von diesem unterschieden
werden.
Chemische Zusammensetzung
Quarz ist eine sehr reine Verbindung und baut andere
Elemente nur in Spuren ins Kristallgitter ein. Natürliche Quarze können
zwischen 13 und 15.000 ppm (meist aber nur einige 100 ppm) Al3+, zwischen 9
und 1400 ppm Na+, zwischen 3 und 300 ppm K+, sowie geringere Mengen an Fe3+,
Ti4+, P5+, H+ und Li+ enthalten.
Der Einbau dieser Ionen erfolgt zumeist über einen
gekoppelten Ersatz (Substitution) eines Si4+-Ions durch ein dreiwertiges und
ein einwertiges Ion, so z. B. Al3+ und Na+. Die Fremdionen werden sowohl auf
den Si-Positionen im Gitter eingebaut wie auch auf ansonsten leeren
Zwischengitterplätzen. Der Einbau von Eisen und Aluminium ist zusammen mit der
Einwirkung von ionisierender Strahlung verantwortlich für die verschiedenen
Farben der Quarzvarietäten.
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